Microblog über unsere Camperferien 2019, das erste Mal unterwegs mit Lias.

31.5.: 14:00 Übernahme Camper bei Bantam mit 1h Verspätung, weil viel los ist und schlecht geplant. Camper laden und nochmals Zuhause übernachten. Das Fahrzeug hat gerade mal 30km, ist also nigelnagelneu.

1.6.: Camper fertig laden, letzte Dinge einkaufen und los gehts... Aber Moment, der Radio funktioniert ja gar nicht. Naja, nochmals rasch bei Bantam vorbei. Stellt sich heraus: Die Camping-Boardelektronik ist komplett defekt, weder der Mechaniker noch sonst jemand weiss wie reparieren und einen Ersatzcamper ist auch nicht vorhanden. Fängt ja gut an. Also ab nach Winterthur auf den Campingplatz (eine Nacht war geplant, um Freunde zu besuchen) und zwei Nächte dort verbringen, um am Montag zu schauen, wie es mit dem Camper weitergeht.

2.6.: Kleiner Ausflug in Winterthur an die Streetfooddays und das tolle Sommerwetter geniessen.

3.6.: Es stellt sich heraus, dass die Camper-Boardelektronik viel zuviel Strom benötigt und sich daher der Akku komplett entladen hat. Nachdem der Akku nun wieder aufgeladen ist verbringen wir eine Nacht auf dem TCS Campingplatz Lugano-Muzzano.

4.6.: Ab in den Süden. Erster Halt für zwei Nächte beim Gardasee auf dem Campingplatz San Francesco.

5.6.: Ein ganzer Tag lang einfach nur geniessen.

6.6.: Weiterfahrt in Richtung Kroatien. Zwischenhalt mit Übernachtung auf dem Camping Mare Pineta in der Nähe von Trieste.

7.6.: Da wir unterwegs nach Kroatien noch Piran in Slowenien anschauen wollten, haben wir eine Nacht in Lucija auf dem Campingplatz Camp Lucija verbracht und sind mit dem öffentlichen Bus nach Piran gefahren. Piran ist autofrei, jedenfalls theoretisch, da Anwohner doch mit dem Auto durchfahren dürfen und es im Dorf einiges an Verkehr hatte. Der Campingplatz ist sosolala, relativ laut mit viel Verkehr und die WC Anlage ist sehr dürftig bis schlecht. Für Slowenien haben wir eine 1-Monats Autobahnvignette in Italien vor der Grenze gekauft, diese ist dann auch für den Rückweg gültig.

8.6.: An der Grenze zu Kroatien werden bei der Aus- wie auch bei der Einreise die Ausweise verlangt (kein Schengen), daher dauerte die Fahrt nach Kroatien etwas länger. Mit einem Mittags-Zwischenhalt in Novigrad sind wir nun zwei Nächte auf dem riesigen Campingplatz Vestar Rovinj in der Nähe von Rovinj und geniessen das tolle Wetter.

9.6.: Professionell faulenzen.

10.6.: Besichtigung des Städtchen Rovinj. Sehr schöne Altstadt, mit dem Kinderwagen aber eher ungeeignet, da es sehr holprige und teils rutschige Gässchen sind. Dank unserem "geländegängigem" Kinderwagen und mit dem Tragetuch gut gemeistert. Die Weiterfahrt führte uns nach Krk über eine tolle Brücke, welche Festland und Insel verbindet. Die Autobahnen in Kroatien sind teilweise mit Maut ausgestattet, aber anscheinen nicht alle. Wir mussten nur bei einer Autobahn bezahlen, dafür war die Brücke nach Krk kostenpflichtig. Der erste Campingplatz, welchen wir in Krk ansteuerten, war ausgebucht. Nun übernachten wir auf dem wunderbaren Campingplatz Camping Bor, auch in Krk.

11.6.: Früher als sonst machten wir uns zu Fuss auf nach Krk um am Meer zu Frühstücken und die Altstadt zu besichtigen. Diese hat sehr viel charme mit engen Gässchen, sie gefiel uns auf den ersten Blick - sehr empfehlenswert. Vor dem Mittag fuhren wir los, zurück über die Brücke (dieses Mal kostenlos) am Meer entlang bis nach Starigrad-Paklenica auf den bluesun Camp Paklenica. Diese Strecke ist wunderbar, mit vielen schönen Kurven und immer mal wieder sehr nahe am Meer mit Ausblick auf die Inseln Krk, Rab und Pag. Sozusagen die Great Ocean Road von Kroatien - Great Adria Road.

12.6.: Professionell faulenzen und baden im Meer (Gisela) und im Pool (Tobias und Lias).

13.6.: Besuch des Paklenica Nationalpark, in welchem einige Winnetou Filme gedreht wurden. Leider kennen wir die Filme nicht, daher kamen uns keine Stellen bekannt vor. Für Kletterer ist der Park ein Paradies, viele Leute waren in den steilen Wänden am klettern. Eine alte Militäranlage wurde zum Besucherzentrum ausgebaut, vom Bunker ist aber nichts mehr zu sehen, alles ist sehr modern ausgebaut. Nach dem Besuch fuhren wir nach Zadar, weiter entlang der tollen Küstenstrasse und über Land. In Zadar besichtigten wir die Altstadt, staunten über die Meeresorgel und genossen ein sehr feines Glace. Zur Übernachtung fuhren wir in Richtung Nin, da der einzige Campingplatz in Zadar neu gebaut wurde und noch nicht eröffnet ist. Zuerst wollten wir auf dem Zaton Holiday Resort übernachten, aber als wir den Besucherandrang sahen, machten wir rechtsumkehrt und übernachteten schlussendlich auf dem kleinen aber feinen Campingplatz Ninska Laguna. Gleich neben dem Campingplatz ist der Nin Laguna Beach, ein sehr schöner Sandstrand.

14.6.: Über die Autobahn ging es in Richtung Plitvicer Seen Nationalpark, welchen wir am Samstag besuchen werden. Da man sehr früh dort sein muss, um den grössten Besucherandrang zu umgehen, übernachten wir auf dem nahen Campingplatz Korana und gehen dann am Samstag früh los. Die Autobahn führte durch eine gebirgige und kurvige Landschaft, so machte die Fahrt richtig spass, mit toller Aussicht unterwegs.

15.6.: Wir hatten bereits online Tickets für den Eingang Nummer 2 beim Nationalpark Plitvicer Seen um 8:00 gekauft. Es ist sehr empfehlenswert, Tickets im Voraus zu kaufen, da die Anzahl stark begrenzt ist und sie rasch ausverkauft sind, es geht ganz einfach via online Ticketing. Alles, was man wissen muss, findet man auf dem Blog getbybus. Die frühe Anreise hat sich gelohnt, wir verbrachten den ganzen Tag im Nationalpark und genossen es sehr. Es ist wunderbar über die Stege direkt über den Seen und den Wasserfällen zu laufen. Natürlich waren wir nicht alleine, aber es gab immer wieder stellen, da hatte es nicht viele oder keine weiteren Touristen. Wir würden den Nationalpark wieder besuchen, es war ein Highlight unserer Reise. Die Nacht verbrachten wir nochmals auf dem Campingplatz Korana.

16.6.: Nun ging es weiter in Richtung Zagreb für eine Stadtbesichtigung. Parkiert haben wir hinter dem Hauptbahnhof auf einem grossen Parkplatz und erkundeten zu Fuss die Innenstadt. Unser Rundgang führte uns vom Hauptbahnhof am Lenuci Hufeisen vorbei zum Hauptplatz Ban-Jelačić und zur Tkalčićeva Strasse mit ihren vielen Cafes und Restaurants. Danach ging es durch den Grič Tunnel zur Standseilbahn und mit ihr für 10 Kuna (2 Personen) in die Oberstadt. Via Markusplatz und wieder durch dem Grič Tunnel gelangten wir zurück zur Tkalčićeva Strasse wo wir im Restaurant Kod Mike ein sehr feines Nachtessen genossen, ein empfehlenswertes Restaurant mit typisch kroatischem Essen. Übernachten tun wir auf dem Camp Zagreb, ca. 10km ausserhalb der Stadt. Am Abend gewittert es richtig fest mit Blitz und Donner.

17.6.: Nach einer verregneten Nacht machten wir nochmals einen Abstecher nach Zagreb City um auf dem Dolac Markt einzukaufen (am Sonntag waren alle Läden und der Markt geschlossen). Leider hatte es dieses Mal sehr viel Verkehr in die Stadt und der grosse Parkplatz war komplett voll, nur durch Glück fanden wir einen freien Platz. Anschliessend an den Einkauf fuhren wir durch Slovenien, an Ljubljana vorbei nach Österreich an den Millstätter See, auf den Campingplatz Happy Camping Golser.

18.6.: Gemütliche Fahrt nach München auf den Campingplatz München Thalkirchen.

19.6.: Mit dem Bus und der U-Bahn gehts zum Marienplatz für einen kleinen Innenstadt-Rundgang inkl. Mittagessen auf dem Viktualienmarkt und Nachtessen im Hofbräuhaus. Es ist ein sehr sonniger und heisser Tag und es hat erstaunlich (zu) viele Touristen in der Stadt, daher ist unser Rundgang eher kurz und nicht sehr weit. Wir verbringen eine weitere Nacht auf dem Campingplatz München Thalkirchen.

20.6.: Auch die schönsten Ferien gehen mal zu Ende. Die letzte Fahrt führt uns von München wieder zurück nach Hause, inkl. perfektem Feierabendstau am Gubrist.

Fotos

Eine kleine Auswahl:

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